Wahl-Freitag übertrifft Erwartungen. Eisenkopf: „31.058 Wahlberechtigte (11,86%) nutzten „Wahl-Freitag“

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. September 2017 (09:12)
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Erstmals konnten am Freitag Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden schon im Rahmen eines zweiten vorgezogenen Wahltages ihre Stimme abgeben.

Mit Erfolg wie die für Wahlen zuständige Landesrätin Astrid Eisenkopf berichtet: „Fast 12% aller wahlberechtigten Burgenländerinnen und Burgenländer nutzten heute die Möglichkeit der frühzeitigen Stimmabgabe. Das sind um über 3 Prozent mehr als bei der Landtagswahl 2015. (8,55 Prozent). Dieses Ergebnis übertrifft alle Erwartungen und bestätigt wie wichtig dieses Zusatzangebot für die Wählerinnen und Wähler ist“, so Landesrätin Astrid Eisenkopf.

Oberpullendorf mit höchster Wahlbeteiligung

Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnet der Bezirk Oberpullendorf mit 14,38 Prozent, gefolgt von Bezirk Güssing mit 13,97 Prozent und der Bezirk Oberwart mit 12,99 Prozent. Weitere Wahlbeteiligungen: Bezirk Eisenstadt-Umgebung 12,19 Prozent, Bezirk Mattersburg 11,29 Prozent, Bezirk Neusiedl am See 10,15 Prozent, Bezirk Jennersdorf 10,11 Prozent, Magistrat Rust 10,04 Prozent, Magistrat Eisenstadt 4,88 Prozent.

Der vorgezogene Wahltag bei Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen wurde mit dem von Landesrätin Astrid Eisenkopf ausverhandelten Gemeinderechtspaket möglich. Für Eisenkopf ist der vorgezogene Wahltag auch ein Angebot für alle Wählerinnen und Wähler, die am eigentlichen Wahlsonntag verhindert sind und trotzdem ihr geheimes, persönliches Wahlrecht nutzen wollen. „Dieses Mehr an Demokratie ist uns wichtig – gerade bei Wahlen, die das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen an ihrem Wohnort beeinflussen“, so die Landesrätin.