Burgenland investiert heuer 292 Mio. Euro in Bauvorhaben

Aktualisiert am 01. April 2022 | 11:09
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symbolbild baustelle
Foto: Pixabay.com
Das Land Burgenland steckt heuer 292 Mio. Euro in Bauvorhaben. Der Großteil davon wird mit 216 Mio. über die Baudirektion in Straßen, ländliche Struktur sowie Wasser- und Umweltwirtschaft fließen. Ziel sei es, die Bauwirtschaft durch die Investitionen in der Coronakrise weiter anzukurbeln - wenngleich Preissteigerungen und Lieferengpässe für Herausforderungen sorgen, betonte Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) am Freitag bei einer Pressekonferenz.
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Die Bauprojekte und Sanierungen seien außerdem wichtig, um die Sicherheit der Burgenländer weiter zu erhöhen. Die 216 Mio. Euro, die der Baudirektion zuzuordnen sind, werden in circa 450 Projekte fließen, sagte Baudirektor Wolfgang Heckenast - etwa in Straßensanierungen, Maßnahmen zum Lärmschutz, den Ausbau der Bahninfrastruktur und 19 Radweg-Projekte.

Auf der B50 soll zwischen Winden und Breitenbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ein Kreisverkehr gebaut werden, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Für den Hochwasserschutz sind 13,7 Mio. vorgesehen.

Bauprojekte-Präsentation
Bauprojekte-Präsentation: LIB-Geschäftsführer Gerald Goger, Landesrat Heinrich Dorner, Baudirektor Wolfgang Heckenast (v.l.).
Foto: Millendorfer

39 Mio. Euro stehen 2022 den Landesimmobilien Burgenland (LIB) zur Verfügung, die derzeit knapp 80 Gebäude betreuen. 7,5 Mio. sollen in die Instandhaltung investiert werden und 31,5 in Neu- und Umbauten, sagte Geschäftsführer Gerald Goger. Große Bauvorhaben sind das Kulturzentrum in Mattersburg und das Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt, das auf dem Weg zur Privathochschule neu gestaltet und erweitert wird.

Weitere 37 Mio. Euro fließen in die Projektentwicklung Burgenland, die die Gemeinden bei Kommunalbauten unterstützt. In diesem Bereich sollen heuer 21 Vorhaben realisiert werden.