Bezirke im Vergleich: Hier baut man günstig. Den Quadratmeter gibt’s in Güssing schon um acht Euro, in Neusiedl am See um bis zu 248 Euro.

Von Alexandra Gollubics-Prath und Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 19. Juni 2019 (06:21)
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Große regionale Unterschiede weisen die aktuellen von Statistik Austria errechneten durchschnittlichen Grundstückspreise für 2018 auf. Auf der einen Seite wird damit einmal mehr innerhalb des Burgenlandes ein massives Nord-Süd-Gefälle offenbar.

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So ist etwa der Durchschnittspreis im Bezirk Neusiedl am See als Landes-Spitzenreiter um mehr als das Zehnfache höher als jener beim „Schlusslicht“ Bezirk Jennersdorf (siehe Grafik). Was die einzelnen Gemeinden betrifft, knackten im Südburgenland überhaupt nur Oberwart, Bad Tatzmannsdorf, Pinkafeld, Neustift an der Lafnitz und Unterwart die Marke von 30 Euro pro Quadratmeter.

Ein Blick auf ganz Österreich wiederum zeigt ein klares West-Ost-Gefälle: Bekommt man etwa für 1.000 Euro nicht einmal zwei Quadratmeter Grund im Bezirk Dornbirn, kann man damit im Bezirk Oberpullendorf gleich 43 Quadratmeter erwerben.

Im Österreich-Schnitt kostete 2018 ein Quadratmeter übrigens 89 Euro. Die günstigste Lage bundesweit war der Baugrund im Bezirk Jennersdorf mit durchschnittlich 13 Euro pro Quadratmeter.