Gusenbauer vermisst bei Regierung Spargedanken. Bundeskanzler Werner Faymann hat sich das "Gegacker im Hühnerstall" zwar verbeten, nun tut es allerdings auch noch sein Vorgänger Alfred Gusenbauer.

Erstellt am 29. Januar 2012 (17:27)
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Er vermisst den "Spargedanken" in der aktuellen Koalition, wenn es etwa um die Beamtengehälter geht, erklärte er gegenüber dem Wirtschaftsmagazin "trend" (Montag-Ausgabe). Er plädierte auch dafür, das Pensionssystem zu "redimensionieren".

Gusenbauer erklärte zur letzten Beamtenlohnrunde: "Und dann beschließen beide gemeinsam eine Erhöhung für den öffentlichen Dienst von 2,9 bis 3,4 Prozent. Dazu kommen noch die Biennalsprünge mit 1,8 Prozent - wo bleibt da der Spargedanke? Das vorherrschende Prinzip der Politik ist das Florianiprinzip: Sparen, aber nicht bei mir."

Der ehemalige SPÖ-Chef sprach sich auch für die Redimensionierung des Pensionssystems aus: Bei den Jungen "fehlt das Geld hinten und vorne, während wir trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten Pensionen taxfrei um 2,7 Prozent erhöhen. Wir haben ein Generationenproblem."