Auf Flaute folgt „Impf-Öffnung“. Derzeit weniger Impfstoff seitens des Bundes, in Kürze soll aber die Voranmeldungs-Liste abgearbeitet und durchgeimpft werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. Juni 2021 (05:42)
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Aktuell hat es der Corona-Stab des Landes schwerer mit den Impfungen, da Liefer-Engpässe für einige Verschiebungen sorgen – wobei betont wird, dass jeder und jede Impfwillige auch einen Termin bekomme.

Wenn spätestens dritte Juniwoche wieder die Lieferungen des Bundes anziehen und die Gruppe der Über-50-Jährigen ihren (ersten) Stich erhalten hat, dann plant man seitens des Landes eine Art Anti-Frust-Programm für die „Geduldigen“.

Alle bereits Angemeldeten werden abgearbeitet

In Abstimmung mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil werde man nämlich die Liste all jener, die schon seit Anbeginn vorangemeldet sind, abarbeiten, kündigt Impf-Koordinator Markus Halwax im BVZ-Gespräch an. Und zwar unabhängig vom Alter, streng nach Reihung auf der Warteliste. Für Risikopatienten gibt es aber weiterhin vorgezogene Impfungen. Die Älteren seien soweit bereits durchgeimpft, rechnet Halwax vor: „Wir haben uns immer an den Impfplan gehalten und sind damit gut gefahren“, verweist er auf Platz eins im Länder-Ranking. Auch die Voranmeldung für 12- bis 15-Jährige habe es im Burgenland schon immer gegeben.