Vereinbarung für Naturparke bis 2025 unterzeichnet. Die 2009 ins Leben gerufene Kooperation zwischen dem Land Burgenland und dem Regionalmanagement Burgenland (RMB) für die sechs Naturparke wurde bis Ende 2025 verlängert.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 17. Juni 2021 (16:00)

Die entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag in Bad Tatzmannsdorf unter anderem von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) unterzeichnet. Mit dieser sollen unter anderem die nachhaltige Nutzung der Naturparke für Wirtschaft und Tourismus sowie der Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt gewährleistet sein.

Doskozil: Naturparke sichern intakte Natur

"Ein Kompromiss zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz ist oft schwierig. Durch die Naturparke ist gewährleistet, dass eine intakte Natur auch für nachfolgende Generationen noch garantiert ist", erklärte Doskozil. Die gemeinsamen Interessen werden durch die "ARGE Burgenländische Naturparke" wahrgenommen.

"Seit ihrer Gründung hat sie ein starkes Netzwerk aus engagierten und erfahrenen Personen entstehen lassen und es gleichzeitig ermöglicht, das ökotouristische Angebot sowie die Infrastruktur für das Naturerlebnis in allen sechs burgenländischen Naturparken deutlich zu erweitern und zu verbessern", so RMB-Geschäftsführer Harald Horvath.

Die sechs burgenländischen Naturparke sind der Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge, der Naturpark Rosalia-Kogelberg, der Naturpark Landseer Berge, der Naturpark Geschriebenstein-Irottkö, der Naturpark Weinidylle und der Naturpark Raab-Örseg-Goricko. Die Naturparke verbinden 41 von insgesamt 171 Gemeinden im Burgenland sowie einer Gemeinde in Niederösterreich und umfassen rund 23 Prozent der Landesfläche.