Burgenland gliedert Wundmanagement in Landesholding ein

Das Land Burgenland gliedert das Wundmanagement mit dem kommenden Jahr in die Landesholding ein.

Erstellt am 29. November 2021 | 12:34
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Burgenland gliedert Wundmanagement in Landesholding ein
Landesrat Leonhard Schneemann - im Bild mit Johannes Zsifkovits (GF der Sozialen Dienste Burgenland GmbH) sowie Wundmanagerin Simone Knopf vom Therapiezentrum Kogelberg in Draßburg) sagt „Für die Patientinnen und Patienten bedeutet die Modernisierung des Wundmanagements eine erhebliche Vereinfachung und Verbesserung.“
Foto: Landesmedienservice Burgenland

Angebot und Abwicklung sollen über die jüngste Säule der Holding, die Soziale Dienste Burgenland GmbH, erfolgen, teilte Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) am Montag mit. Ziel sei es, einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen sowie Administration und Bürokratieaufwand zu reduzieren.

Bisher mussten Patienten, die das Wundmanagement in Anspruch nehmen, Förderanträge an das Land stellen. Ab 1. Jänner 2022 soll das Projekt nun flächendeckend über die Sozialen Dienste abgewickelt werden, sodass es keine Förderansuchen mehr braucht, sagte Schneemann.

Die Behandlungskosten werden bei Rezeptgebührenbefreiung pro Einheit zu 100 Prozent mit 52 Euro gefördert, ohne Rezeptgebührenbefreiung zu 50 Prozent. Gefördert werden künftig ausschließlich Leistungen, die über die Sozialen Dienste in Anspruch genommen werden. Dadurch sollen die Qualitätsstandards gesichert werden, meinte Schneemann.

Patienten können sich ab 1. Dezember unter der Telefonnummer 0664/78016610 oder unter wundmanagement@bup-burgenland.at melden und Termine für das kommende Jahr vereinbaren.