Eisenstadt

Erstellt am 09. August 2018, 13:08

von APA Red

Ausweitung der "Sicherheitspartner" auf ganz Burgenland. Das 2016 gestartete "Sicherheitspartner"-Projekt soll in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium ab 1. November schrittweise auf das ganze Burgenland ausgeweitet werden.

Johann Tschürtz  |  BVZ

"Der Endausbau wird so ausschauen, dass es in jedem Bezirk im Burgenland Sicherheitspartner gibt", sagte Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) am Donnerstag. Dies solle Ende 2019 der Fall sein.

Dadurch sollen über 50 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Finanzierung werde vom Land, dem Innenministerium und dem AMS übernommen. Die Kosten beim Vollausbau gab Tschürtz mit etwa zwei Millionen Euro pro Jahr an. Während der Ausbauphase sei es aber weniger. "Aus meiner Sicht ist das nicht sehr viel, für das was da geboten wird", so der Landesvize. Das Burgenland könne dabei österreichweit Vorreiter sein, das Projekt könne auch für andere Bundesländer einen großen Reiz haben.

Hinsichtlich der Kooperation mit dem AMS kündigte Tschürtz an, dass es ein "entgegenkommendes Programm" geben werde. Bei diesem werde es Möglichkeiten geben, nicht nur Arbeitslose und über 50-Jährige zu integrieren, sondern auch unter 50-Jährige, bei denen es ebenfalls sehr viele Arbeitslose gebe. Details dazu werde er noch bekanntgeben. In welchem Bezirk die Ausweitung starten werde, stehe noch nicht fest.