Frauenkirchen

Erstellt am 07. Juli 2017, 08:02

von Wolfgang Millendorfer

Erich Stekovics: Abschied aus der Politik. Bio-Unternehmer und Gründer der Frauenkirchener Bürgerliste steigt aus. NEOS danken für Unterstützung.

Erich Stekovics und Ulli Koch.  |  zVg

Als der Frauenkirchener Unternehmer Erich Stekovics in die Politik einstieg, war die Aufmerksamkeit groß. Er gründete die Liste NESt (Namensliste Erich Stekovics, heute: Namensliste für Frauenkirchen) und unterstützte bei der Landtagswahl 2015 die NEOS im Burgenland.

Zum Abschied aus der Politik dankten nun der neue NEOS-Landessprecher Dietmar Buxbaum und dessen Vorgängerin Ulli Koch für Erich Stekovics‘ Engagement: „Abseits aller politischen Landes- und Bundesquerelen hat sich die NESt mit ihm auf  die Arbeit im Ort konzentriert. Zehn Jahre hat er in Frauenkirchen Themen nach vorne und Transparenz in die Gemeinde gebracht.“

„NESt – Namensliste Erich Stekovics“

Karin Hild, Apothekerin im Ort und seit fünf Jahren im Gemeinderat, übernimmt nun die Leitung der Namensliste: von „NESt – Namensliste Erich Stekovics“ wird sie in „parteifrei – Namensliste für Frauenkirchen“ umbenannt.

Karin Hild: „Ich danke Erich Stekovics für seinen Einsatz: mit ihm sind wir zur zweitstärksten Kraft in der Gemeinde geworden. Mein Ziel ist es, mit meinen Mitstreitern weiterhin als starke Kraft Kontrolle auszuüben,  das „Drüberfahren“ über die Bevölkerung zu verhindern und uns für die Zukunft Frauenkirchens und seiner Bewohner einzusetzen. Was wir weiterführen werden ist, dass wir Sitzungsgelder und ein eventuelles Stadtratsgehalt in soziale Dinge investieren. Bisher kauften wir Pflegebetten und konnten damit fast 100 Familien bei der Pflege Ihrer Angehörigen in schwierigen Zeiten  helfen.“

Einige weitere Anliegen von „parteifrei – Namensliste für Frauenkirchen“:

  •        Politik ist kein Selbstbedienungsladen – wir übernehmen hier die Kontrollfunktion
  •        Mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung in Frauenkirche, die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger müssen in die Politik miteinbezogen werden. Die gilt insbesondere bei Großprojekten.
  •        Projekte müssen transparent, also unter rechtzeitiger und vollständiger Information aller Gemeinderäte und der Bevölkerung abgewickelt werden.
  •        Fairness gegenüber allen – auch ohne politische Lobby
  •        Können und nicht Parteibuch muss bei Jobs entscheidend sein
  •        Qualifizierte Jobs im Ort müssen geschaffen werden
  •        Innovative Projekte und Jungunternehmer müssen aktiv unterstützt werden

 

Stekovics: „Wir haben viel erreicht – zuletzt haben wir mit 800 gesammelten Unterschriften gezeigt, dass man uns nicht einfach ein Glashaus vor die Nase stellen kann. Ich bin sicher, dass Karin Hild und ihr tolles Team diesen Weg der konstruktiven Opposition weiter gehen werden!“

„Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Bürger sich in unserer Namensliste einbringen würden. Wir sind parteifrei und versuchen, einfach die besten Lösungen für Frauenkirchen zu finden. Alle, die Interesse haben, können sich jederzeit bei mir melden!“, lädt Karin Hild zur Mitarbeit ein.