Hunderte Musikantinnen und Musikanten auf der Seebühne

Erstellt am 02. Mai 2022 | 11:59
Lesezeit: 3 Min
Am 21. Mai findet das Militärmusik-Festival wieder auf der Seebühne Mörbisch statt: Das Gipfeltreffen der Militär-Kapellen
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Bevor die Seebühne Mörbisch ab Mitte Juli zum "Königreich von Siam" wird, gastieren am 21. Mai über 200 Musikerinnen und Musiker des Österreichischen Bundesheeres beim diesjährigen Militärmusik-Festival im Burgenland. Gefeiert wird dabei die 50-jährige Partnerschaft zwischen dem Heer und "Licht ins Dunkel", kündigte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Montag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt an.

Neben Märschen wird es beim Festival auch für Mörbisch Typisches zu hören geben: Mit einem Stück aus der heurigen Produktion der Seefestspiele, "Der König und ich", steht auch Musical am Programm, sagte Seefestspiele-Intendant Alfons Haider. Nach einer coronabedingten Pause geht das Festival heuer - zum mittlerweile vierten Mal im Burgenland - wieder über die Bühne, wie Tanner betonte: "Es tut so gut, nach so langer Zeit wieder Musik zu hören."

"Licht ins Dunkel" funktioniere nur mit guten Partnern, meinte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Das Bundesheer habe in den vergangenen fünf Jahrzehnten mit Spendenaktionen und der Hilfe am Spendentelefon am Heiligen Abend einen wesentlichen Beitrag geleistet. Auch beim Festival werden Spenden für "Licht ins Dunkel" gesammelt.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) betonte, dass das Burgenland mit dem Militärmusik-Festival zwei wichtigen Institutionen eine Bühne gebe, "damit sie wahrgenommen werden und positiv in die Zukunft gehen können". Sowohl das Bundesheer als auch "Licht ins Dunkel" seien in Zeiten der Coronakrise und des Kriegs in der Ukraine besonders bedeutend. Nach den "Ups and Downs" der vergangenen Jahre sieht der ehemalige Verteidigungsminister mit den aktuellen Herausforderungen nun auch wieder eine "Zeit des Bundesheeres" kommen. Dieses habe sich als "wichtiger denn je" erwiesen und werde künftig auch wieder mehr geschätzt werden, meinte Doskozil.