Präsidentin für das Verwaltungsgericht. Andrea Potetz-Jud folgt Manfred Grauszer mit März als Präsidentin nach. Von sieben Bewerbern hatten es zwei in die engere Wahl geschafft.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 26. Februar 2020 (10:50)
Gregor Hafner

Nachdem die Ausschreibung im Vorjahr für Aufregung gesorgt hatte, ist die Nachfolgefrage im Landes-Verwaltungsgericht nun geklärt: Andrea Potetz-Jud übernimmt am 2. März den Posten als Präsidentin. Potetz-Jud hat nach ihrem Job im Landesdienst in verschiedenen Stationen am Verfassungsgerichtshof gearbeitet und ist 2018 an die BH Güssing gewechselt, wo sie zuletzt auch als stellvertretende Bezirkshauptfrau fungierte. Vorgänger Manfred Grauszer hat mit Jahresbeginn den Ruhestand angetreten.

Bei der Präsentation wies Landeshauptmann Hans Peter Doskozil darauf hin, dass die Bewerbungen von einer Kommission abgewickelt wurden, eine Vorgehensweise, die es in fünf anderen Bundesländern nicht gebe. Wie berichtet, hatte es im Vorjahr um den Posten Turbulenzen gegeben, nachdem die frühere Büroleiterin des damaligen Landeshauptmannes Hans Niessl als aussichtsreichste Nachfolgerin gehandelt worden war.

Mit der Neuausschreibung legte man sich auch auf eine Kommission fest, der neben Landesamtsdirektor Ronald Reiter und einem externen Personalberater der ehemalige Verfassungsgerichts-Präsident Gerhart Holzinger angehörte. Von insgesamt sieben Bewerbern, darunter auch vier Mitglieder des Verwaltungsgerichts, wurden zwei der Landesregierung vorgeschlagen, die Entscheidung fiel auf Andrea Potetz-Jud.