EDV: Gutachter „hilft“ Land. Bericht eines unabhängigen Sachverständigen: Auftragnehmer verwendete bei EDV-Programm die falsche Technologie.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. November 2016 (10:02)
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Die BVZ berichtete in der Vorwoche (siehe Artikel ganz unten) rund um das Debakel bei der Landes-EDV: Laut Landesrechnungshof seien bei der Weiterentwicklung eines EDV-Programms zur Lohnverrechnung für 8.000 aktive und pensionierte Landesbedienstete und Politiker rund zwei Millionen Euro verschwendet worden.

Nun liegt der BVZ ein Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen vor und dieses lässt die Angelegenheit in einem anderen Licht erscheinen.

Vorrangige Ursache für den Verlust sei demnach der Umstand, dass der Auftragnehmer eine falsche Technologie bei diesem EDV-Programm verwendet habe. Der Auftragnehmer hat die Projektkomplexität unterschätzt. Weiters geht hervor, dass es sich um ein komplexes Verfahren handelt: Nur sechs Prozent bei derartigen Systemwechseln würden in geforderter Zeit, Qualität und Kosten auf Anhieb erfolgreich umgesetzt.

Beim Land verweist man darauf, dass beim Auftauchen der Probleme sofort die Innenrevision eingeschaltet wurde und sich jetzt durch eine Kooperation mit dem Land Oberösterreich jährlich 200.000 Euro erspart.