Neue Regelungen für Buschenschänke. Gesetzesänderung bringt unter anderem längere Öffnungszeiten und erlaubt künftig auch Süß- und Salzgebäck.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 30. August 2018 (06:40)
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Symbolbild

30 Gesetze seien derzeit in Vorbereitung, verkündete die rot-blaue Landesregierung kürzlich stolz.

In einem fortgeschritteneren Stadium scheint man dabei freilich erst bei einem Teil davon zu sein: Acht Entwürfe befinden sich derzeit in Begutachtung – darunter auch das kürzlich präsentierte Buschenschankgesetz. Fünf weitere Gesetze sollen „demnächst“ in den Landtag einlaufen, wie es auf BVZ-Anfrage aus dem Landhaus hieß – Details sollen folgen.

Buschenschänken ein „Leben und Überleben erleichtern“ soll die kürzlich von Agrarlandesrätin Verena Dunst und den beiden Klubobleuten Ingrid Salamon (beide SPÖ) und Geza Molnar (FPÖ) präsentierte Novelle des 39 Jahre alten Gesetzes.

Folgende Änderungen soll es geben:

Haupt- und Nebenerwerbslandwirte werden gleichgestellt.

Betreiber dürfen künftig sechs Monate am Stück offen haben.

Statt eines Antrags vor jedem Aufsperren können Betreiber künftig mit einer Meldung alle Ausschankzeiten bekannt geben.

Entgegen bisheriger Bestimmungen dürfen auch Süß- und Salzgebäck wie Grammelpogatscherl oder Marillenkrapfen kredenzt werden.

Das Gesetz soll noch heuer im Landtag beschlossen werden.