Burgenland beobachtet noch weitere Entwicklung. Das Burgenland will anders als die Bundeshauptstadt noch nicht über die Fortsetzung oder das Ende des Lockdowns entscheiden, sondern die weitere Entwicklung der Corona-Zahlen noch beobachten.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 12. April 2021 (18:30)
Hans Peter Doskozil
Wolfgang Millendorfer

Die Situation auf den Intensivstationen sei weiterhin angespannt, gleichzeitig sei aber eine stark sinkende Sieben-Tage-Inzidenz zu verzeichnen. Entschieden werden soll am Mittwoch, hieß es aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montagabend gegenüber der APA.

Man habe ein großes Verständnis dafür, dass sich Wien angesichts neuer Höchststände bei den Intensivpatienten schon jetzt für eine Verlängerung des Lockdowns entschieden habe. Aus burgenländischer Sicht sei aber eine sinkende Inzidenz zu verzeichnen: "Wir liegen deutlich unter 200. Es gibt derzeit nur drei Bundesländer mit niedrigerer Inzidenz."

Das Burgenland habe auch nach wie vor eine hohe Testintensität, die rückläufige Infektionsentwicklung sei daher auch nicht auf ein gesunkenes Testniveau zurückzuführen. Nun soll bewertet werden, ob die positive Tendenz wirklich nachhaltig ist und zu einer absehbaren Entlastung führen kann. Es werden weitere Gespräche mit Experten sowie der Wirtschaftskammer geführt mit dem Ziel, das Testangebot weiter zu verdichten.

Abstimmen werde man sich auch eng mit Niederösterreich und da der Weg der Regionalisierung eingeschlagen worden sei, werde es letztlich eine Entscheidung nach regionalen Gesichtspunkten geben, hieß es weiters. Diese soll am Mittwoch kommuniziert werden. Der Lockdown im Burgenland gilt aktuell zunächst bis Sonntag, den 18. April.