Eisenstadt

Erstellt am 07. November 2018, 15:09

von Wolfgang Millendorfer

Verkehr an der Grenze: Klärende Gespräche mit Ungarn. PKW-Verbot an einzelnen Übergängen sorgt in Ungarn für „Irritationen“. Landeshauptmann Niessl und Ungarns Außenminister Szijjártó trafen sich dazu in Eisenstadt.

Hochrangige Vertreter aus Ungarn und dem Burgenland kamen am Mittwoch im Kulturzentrum Eisenstadt zu Gesprächen zusammen, in deren Mittelpunkt die PKW-Sperre an den „kleinen Grenzübergängen“ standen. Wie berichtet, wurden vor Kurzem neue Schilder aufgestellt, die darauf hinweisen, dass 35 der 60 Übergänge nur noch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd überquert werden dürfen.

Auf ungarischer Seite habe dies für „Irritationen“ gesorgt, betonte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó im Anschluss an das Treffen in Eisenstadt. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landeshauptmann Hans Niessl wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angekündigt, die bereits kommende Woche zum ersten Mal tagen soll.

In einer ersten Übereinkunft wurde festgehalten, dass der PKW-Verkehr an 29 Grenzübergängen erlaubt sein soll. Im Fall von zehn „fraglichen Übergängen“ wolle man rasch eine Lösung finden. Geprüft wird dies auch seitens der Landespolizeidirektion, die mit Polizeidirektor Martin Huber ebenfalls bei den Gesprächen vertreten war.

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