„Scheidung“ in Grün. Im Streit mit der Bundespartei räumt die Spitze der Jungen Grünen die Stühle. Zwei Burgenländer spielten eine tragende Rolle.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. April 2017 (09:13)
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Ende des grünen Streits. Michel Reimon, Flora und Regina Petrik (v.l.).
zVg

Polit-Nachwuchs Flora Petrik, Tochter der burgenländischen Grünen-Sprecherin Regina Petrik, gab am Montag mit sechs Vorstandskollegen den Rückzug bekannt. Damit wolle man, so Flora Petrik, das Angebot von Grünen-Chefin Eva Glawischnig annehmen und den Weg für einen Neustart mit der Bundespartei freimachen.

Wie berichtet, war der Streit um die Konkurrenz grüner Jugendorganisationen bei den ÖH-Wahlen eskaliert. Mit dem Burgenländer und EU-Abgeordneten Michel Reimon lieferte sich Flora Petrik in den sozialen Medien Wortgefechte. Reimon hatte den Jungen Grünen Karrieredenken nachgesagt.

„Es geht uns um die Sache, nicht um Posten“, meinte Flora Petrik nun, die sich neuen politischen Projekten widmen will. Ob hier auch das Burgenland eine Rolle spielen könnte, wird sich noch zeigen. Regina Petrik hatte bereits in der Phase des Streits eine weitere Zusammenarbeit mit den Jungen Grünen in Aussicht gestellt.