Die Familien Esterházy und Ottrubay und das Burgenland. Der Streit zwischen den Familien Esterhazy und Ottrubay ist seit dem "Entführungs-Fall" bekannt geworden. Es gab aber auch Streit zwischen Land Burgenland und Ottrubay. Und zwischen Land und Esterhazy. Die BVZ erklärt die ganze Geschichte in einem spannenden, neuen Erzählformat ("SketchNote").

Von Nina Sorger und Markus Wagentristl. Erstellt am 30. Januar 2019 (03:02)
Sorger, BVZ

Das erfährst du im BVZ-"SketchNote"-Video

Die Esterházy sind eine jahrhundertealte ungarische Fürstenfamilie. Während die meisten Besitztümer in Ungarn nach dem Ende der Monarchie verstaatlicht wurden, behielten sie die burgenländischen (über ein Zehntel der heutigen Landesfläche). Bis in die 1950er waren alle demokratischen Parteien im Burgenland für die Enteignung der Esterházys, Landeshauptmann Theodor Kery konnte sich mit dem Fürsten Paul auf einen „Deal“ einigen. Da Paul keine Kinder hatte, widmete Gattin Melinda, geborene Ottrubay, das Milliardenvermögen in Stiftungen um. Vorstand wurde ihr Neffe Stefan Ottrubay. Die Esterházy-Nachkommen stritten bisher vergebens um Zugriff auf die Stiftungen. Rechtsstreit gab es auch zwischen dem Land Burgenland und der Privatstiftung – um das Schloss, Kulturförderungen oder die Umfahrung Schützen. 2018 kam es zum Generalvergleich.

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