Krages will doppelt so viel Bio. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil stellte im Zuge der Präsentation der Bio-Strategie der Krages sein Geschick in der Küche unter Beweis und versuchte sich im Eierspeis kochen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 11. April 2019 (14:38)
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Das Burgenland setzt auf Bio und dem schließt sich auch die Krages an. Bis Jahresende plant die Krages, ihren Bio-Anteil bei den eingekauften Lebensmitteln in allen vier Spitälern zu verdoppelt. „Bio-Qualität ist für die Krages ein Mehrwert“, sagt Krages-Geschäftsführer Harald Keckeis im Zuge der  Präsentation der Bio-Strategie im Krankenhaus Oberwart. Als Anlass für die Präsentation wählte die die Burgenländische Krankenanstalten-Ges.m.b.H. die Zeit vor Ostern und lud gleichzeitig zum Eierspeis essen ein. Gerald Lagler, Küchenchef des Krankenhauses in Oberwart, bereitet mit seinem Team vor dem Haupteingang des Spitals Bio-Eierspeis für alle zu.

Pro Jahr gibt die Krages rund 1,1 Millionen Euro für Lebensmittel in den Spitälern aus. Seit dem Vorjahr schauen die Krages-Einkäufer auch bewusst darauf, dass darunter immer mehr Bio-Lebensmittel sind. Daher sind es derzeit bereits etwas mehr als 20 Prozent, bezogen auf den Einkaufswert. „Unser Ziel ist es, den Bio-Anteil bis Jahresende 2019 auf 40 Prozent zu steigern. Damit kommen wir dem von unserem Eigentümer für 2020 gewünschten Wert schon ziemlich nahe“, so Keckeis. Das Land Burgenland hat im November des Vorjahres als mittelfristiges Ziel beschlossen, im Land uns in den Landesbetrieben bis 2021 einen Bio-Anteil von 50 Prozent zu erreichen.

Begonnen hat die Krages zunächst mit dem Kauf von Milch und Milchprodukten in Bio-Qualität. Hier wurde darauf geschaut, dass die Molkerei bei burgenländischen Bio-Bauernhöfen die Milch bezieht. Derzeit, rund um Ostern, stellt man nun auf Bio-Eier um. Hier wird ebenfalls darauf geschaut, dass burgenländische Betriebe als Lieferanten garantiert sind. Um die angepeilten Bio-Ziele zu erreichen, ist in den nächsten Monaten auch eine Umstellung bei Rindfleisch, Frischgemüse und Obst, Butter, Reis, Mehl, Gebäck und Brot sowie Tee  geplant.