Laut RH-Bericht immer weniger Spitals-Aufenthalte. Im Rechnungshofbericht zu den Krankenanstalten zeigt sich auch ein landesweiter Rückgang der stationären Aufnahmen. Antworten soll der „Masterplan“ geben.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 13. März 2019 (06:36)
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Symbolbild

Zwei aktuelle Rechnungshofberichte beleuchten die heimischen Spitäler und die Krankenanstaltengesellschaft (KRAGES) auf mehr als 350 Seiten ( die BVZ berichtete, siehe hier ). Der medizinischen Versorgung stellt ein Bericht über die Jahre 2013 bis 2017 grundsätzlich ein positives Zeugnis aus. Auffällig ist, dass die Zahl der stationären Aufenthalte in allen fünf Krankenhäusern zurückgeht.

Das ist zwar kein burgenländisches Phänomen, sondern dem Fortschritt und dem Trend zu kürzeren Spitals-Aufenthalten geschuldet, wird von Verantwortlichen betont. Dennoch steht auch die Frage im Raum, ob das Burgenland zu viele Krankenhaus-Betten hat. Beantworten soll Fragen wie diese der „Masterplan Burgenlands Spitäler“, der im Herbst präsentiert wird. Verschiedenste Varianten werden derzeit geprüft. Erstellt wird der „Masterplan“ von Experten-Arbeitsgruppen unter der Leitung des BURGEF (Burgenländischer Gesundheitsfonds).

Im Zentrum stehe die Absicherung des hohen Versorgungsniveaus bei gleichzeitiger Finanzierbarkeit des Gesamtangebotes, heißt es. Neben dem Neubau des Krankenhauses Oberwart könnte künftig auch das Angebot in den einzelnen Spitälern angepasst werden. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betonte in diesem Zusammenhang: „Alle Standorte und Arbeitsplätze bleiben erhalten.“