Burgenland gewährte 33,2 Mio. Euro Corona-Förderungen. Das Burgenland hat seit Beginn der Coronakrise Unterstützungsleistungen von rund 33,2 Mio. Euro gewährt, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen so weit wie möglich abzufedern. Das geht aus dem Transparenzbericht zu den Corona-Maßnahmen hervor.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 15. April 2021 (11:33)
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"Wir nehmen auch weiterhin Geld in die Hand, um die Krise zu bewältigen", erfolgreiche Maßnahmen sollen daher verlängert werden, kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Donnerstag an.

Das Land hat im Zuge der Pandemie ein Bündel an Unterstützungsleistungen geschaffen, für Unternehmen, Privatpersonen sowie Personen aus der Kunst- und Kulturszene. Das Burgenland Bonusticket sei ein "enormer Turbo" für den Tourismus und wurde bis Ende Juni 2021 verlängert, die kostenlose Stornoversicherung bis Ende Oktober.

Der Handwerkerbonus, der bereits 2020 auf 11 Mio. Euro aufgestockt wurde, wird 2021 neuerlich mit 10,7 Mio. Euro dotiert. "Alle Anträge sollen positiv bearbeitet werden können. Das heißt, es könnte, wenn nötig, auch noch zu einer weiteren Aufstockung des Handwerkerbonus kommen", so Doskozil. Die Aktion Kulturgutscheine läuft nun ebenfalls bis Ende 2021.

"Die Covid-19-Krise hat die Wirtschaft sehr stark getroffen. Unsere gesetzten Maßnahmen sollen darauf hinwirken, dass diese Krise nicht auch zu einer sozialen Krise wird", erklärte Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ). Er verwies auf die Initiativen Härtefälle-Fonds, Kleinkredite, die Aufstockung des Handwerkerbonus sowie Haftungsübernahmen.