21 Corona-Fälle in Burgenlands Landesverwaltung. Punkt Mitternacht wird der "weiche" Lockdown Österreichs wegen weiter steigender Corona-Infektionen nun "hart": Bis einschließlich 6. Dezember ist der heutige Montag damit die letzte Gelegenheit auf einen Friseurbesuch oder andere "körpernahe Dienstleistungen". Drastischer und umstrittener ist jedoch, dass ab 17. November nun alle Schulen den Unterricht auf Distance Learning umstellen - zuvor waren nur Oberstufen betroffen. Drei Wochen soll die Pause dauern.

Von APA / NÖN.at. Update am 16. November 2020 (10:47)
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Die Betroffenen befinden sich in behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne. Ein umfangreiches Contact Tracing laufe, hieß es. Die Räumlichkeiten wurden desinfiziert.

Bereits seit 30. Oktober ist in allen Dienststellen des Landes Parteienverkehr nur mehr in unaufschiebbaren Fällen und nach telefonischer Vereinbarung sowie unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz, Plexiglasschutzwände und dem Einhalten des Mindestabstands möglich. Zur Ansteckungsprävention wurden die Möglichkeiten für Home-Office ausgebaut, diese würden auch verstärkt genutzt, wurde betont.

Um die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes zu gewährleisten, gebe es bereits seit längerem ein Konzept mit Handlungsanleitungen. Die Bediensteten sind zudem angehalten, auf ihre eigene Gesundheit zu achten, das Ansteckungsrisiko zu minimieren und sich auch im Privatbereich verantwortungsvoll zu verhalten. Die übliche Erreichbarkeit der Behörden per Telefon bzw. E-Mail während der Dienstzeiten sei weiterhin gewährleistet, hieß es vom Koordinationsstab.