Impfung hat keine Ferien. Von Absagen wegen kurzfristiger Urlaubsreisen wird abgeraten. Und: Nächste Woche sind 16.000 Impfungen geplant.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 17. Juni 2021 (05:32)
Impfung
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Das niedrige Infektionsgeschehen macht‘s möglich, dass kurzfristige Urlaubsreisen kein Problem mehr sind – der Trend bereitet im Hinblick auf den Impfplan aber auch Kopfzerbrechen: Immer wieder kommt es vor, dass Termine abgesagt werden. Ein erheblicher Aufwand für Impfkoordinator Markus Halwax und sein Team.

Das Land appelliert daher an Impfwillige, die Termine auch wahrzunehmen. Als besondere Gründe für Absagen gelten demnach unaufschiebbare Behandlungen, Erkrankungen oder ein Notfall in der Familie. Ein Urlaub sei keiner dieser Gründe. „Man muss bedenken: Für meinen Termin ist jemand anders nicht drangekommen“, spricht Umweltmediziner Hans-Peter Hutter (siehe unten), von einer „Unart“. Wenn es um den zweiten „Stich“ geht, kommt noch die medizinische Komponente hinzu, denn zwischen beiden Covid- Impfungen soll nicht zu viel Zeit vergehen.

Stichwort Verschiebungen: Angesichts der jüngsten Lieferschwierigkeiten seitens des Bundes mussten laut Auskunft des Landes nur rund 100 von 5.000 Impfungen verschoben werden. Absagen habe es keine gegeben.

Wie berichtet, wird derzeit auch die Liste der Voranmeldungen „abgearbeitet“: Wer schon seit Start der Anmeldung im Jänner auf einen Termin wartet, sollte nun bald an die Reihe kommen.

Geplant wird mit Bedacht: Termine werden nur anhand der verfügbaren Impfstoff-Mengen vergeben. Einen kräftigen Schub soll es nächste Woche mit 16.000 Impfungen geben.