Kleinparteien: „Ohne Einsatz geht nichts“. Mit KPÖ, „Wandel“ und der Christlichen Partei treten im Burgenland auch drei kleinere Gruppierungen zur Nationalratswahl an. Den Wahlkampf meistert man mit persönlichem Einsatz.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 19. September 2019 (12:11)
KPÖ
KPÖ-Trio: Rudolf Graf, Miriam Herlicska und Landes-Spitzenkandidat Julian Schmidt (v.l.).

CPÖ
CPÖ-Spitzenkandidat Thomas Graf./>  

Für sie geht es auch darum, bei den Wählerinnen und Wählern bekannter zu werden. Der einhellige Tenor: „Ohne persönlichen Einsatz geht nichts.“ Der Schwerpunkt liegt bei den „Kleinen“ zumeist im Bund; im Land wird der Wahlkampf zumeist aus eigener Kraft organisiert.

Kandidaten im Überblick

Die meisten Kandidatinnen und Kandidaten stellt im Burgenland die Kommunistische Partei: Auf Landes-Spitzenkandidat Julian Schmidt folgen sieben weitere Listenplätze. Schmidt selbst lebt in Wien, die ehemalige Oberwarter SPÖ-Gemeinderätin Miriam Herlicska und der Eisenstädter Arzt Rudolf Gabriel komplettieren das Spitzen-Trio.

Wandel
„Wandel“-Spitzenkandidatin Sarah Maria Richter./>  

Bei der Nationalratswahl 2017 trat im Burgenland nur die KPÖ an und kam auf 0,4 Prozent der Stimmen, bundesweit waren es 0,8 Prozent. Die CPÖ trat zuletzt 2013 an und erreichte dabei im Burgenland 0,2 Prozent. „Wandel“ tritt auch bundesweit zum ersten Mal an.