Pepsi aus Kobersdorf

Erstellt am 24. Februar 2022 | 05:18
Lesezeit: 3 Min
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Abfüllung in Kobersdorf. Waldquelle-Geschäftsführerin Monika Fiala ist stolz, dass man die Kooperation mit Pepsi eingehen konnte.
Foto: zVg/Michael Fraller
Bei Waldquelle werden die Produkte von Pepsi abgefüllt, auch für Distribution und Marketing ist man verantwortlich.
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Wenn man im Supermarkt vor Produkten der Firma Pepsi steht – also neben Pepsi auch Pepsi Max ohne Zucker, der Zitronenlimonade 7Up oder der Orangenlimonade Mirinda – dann hat man es seit Jahresbeginn mit Getränken zu tun, die in Kobersdorf abgefüllt werden. Der mittelburgenländische Mineralwasserabfüller Waldquelle hat die Abfüllung und die Verteilung der Getränke der Weltmarke in Österreich übernommen. Die Waldquelle-Mutter Mattoni 1873 mit Hauptsitz in Prag weitet dadurch ihre bestehende Kooperation mit Pepsi aus.

Distributionspartner für Österreich

„Pepsi hat sich in Sachen Distribution neu aufgestellt und wollte für mehrere Länder einen gemeinsamen Distributionspartner“, führt Waldquelle-Geschäftsführerin Monika Fiala aus. Pepsi kam auf Waldquelle zu und die Kobersdorfer legten ein Konzept vor, mit dem man auch zum Zug kam. „Wir sind in Kobersdorf verantwortlich für die Produktion, aber auch für Marketing und Verkauf der Pepsi-Produkte. Alles, was Pepsi in Österreich betrifft, geht über einen Schreibtisch in Kobersdorf“, führt Fiala weiter aus. Da man in Kobersdorf über keine eigene Produktionslinie für Limonaden in Glasflaschen und Dosen verfügt, wird in diesem Bereich mit Ottakringer kooperiert. Wie viele Liter Pepsi-Produkte in Kobersdorf künftig abgefüllt werden, sei sehr schwierig abzuschätzen, erklärt die Waldquelle-Geschäftsführerin. „Wir starten in Österreich mit Pepsi bei einem niedrigen Marktanteil von vier bis fünf Prozent. Es ist an sich schon vorgesehen, das zu verdoppeln“, meint sie weiter.

Umstellung auf Betrieb in vier Schichten

Die Betriebsanlagen im Kobersdorfer Betrieb mussten durch die Kooperation bisher (noch) nicht aufgestockt werden, das Personal allerdings schon. „Wir haben auf einen Vier-Schicht-Betrieb umgestellt. Dadurch wurden etwa 15 bis 20 Mitarbeiter aufgenommen“, betont Fiala. Damit habe man am Standort Kobersdorf einen Personalstand von etwa 100. Rund 20 Prozent der gesamten Abfüllmenge in Kobersdorf soll für Pepsi-Produkte verwendet werden, so Fiala.

Die Kooperation von Waldquelle mit Pepsi ist durchaus langfristig angelegt. „Es ist eine strategische Zusammenarbeit zwischen Mattoni und Pepsi“, betont sie und meint weiter: „Es ist eine tolle Ergänzung zu unserem Waldquelle-Sortiment.“