China mundet der burgenländische Wein. Die Burgenländischen Weine eroberten China: Bei der „QWine“ kamen neun in die Top 100, Salzl holte den Spezialpreis.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. November 2019 (06:17)
Gekommen um zu siegen. Die Erfolge von Burgenlands Delegation in China können sich sehen lassen.
zVg Möderl

Unter der Patronanz der Europäischen Weinritterschaft mit Delegationsleiter Viceconsul Ernst Möderl und Senator Josef Münzenrieder begaben sich 70 Winzer aus dem Burgenland auf die Reise nach China. Die dortige „QWine Expo 2019“ hatte mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern, 1.600 Ständen und 450 Weingütern mit 3.400 importierten Weinen aus ganz Europa eine enorme Größe, der Österreich-Pavillon auf 1.000 Quadratmetern war dagegen richtig beschaulich.

Gastgeber-Ort war Qingtian an der Ostküste Chinas. Dort entsteht gerade die Metropole für den gesamten Import-Handelsmarkt Chinas, die „QWine“ fand heuer erst zum zweiten Mal statt. Bei einer Blindverkostung unter den 3.400 eingereichten Weinen konnten sich 16 Weingüter aus Österreich unter den Top 100 platzieren, davon 9 aus dem Burgenland, darunter die Weingüter Klein/Andau, Sonnberg/Lutzmannsburg, Hundsdorfer/Neckenmarkt, Piribauer/Neudörfl und Haide & Malloth/Illmitz.

Die Weingüter Iby/Horitschon, Hannes Reeh/Andau, Salzl/Illmitz und Artisan/Halbturn kamen sogar in die Top 30. Der erste Preis der „Judges Special Awards“ ging an das Weingut Salzl aus Illmitz mit dem „Seewinkel Grande Cuvee“, der zweite Preis an das Weingut Iby aus Horitschon mit dem Chevalier Blaufränkisch Reserve. Hannes Reeh aus Andau stellte den besten Weißwein (Gesamtrang 10), der beste Rosé kam vom Weingut Artisan aus Halbturn (Gesamtrang 13).