Hälfte der Smart Meter bereits installiert. Die Umstellung auf Smart Meter - also digitale Stromzähler - im Burgenland schreitet voran. Mit 100.000 eingebauten Smart Metern sei die Hälfte der zu tauschenden Geräte im Burgenland bereits installiert, teilte die Netz Burgenland mit. Das Burgenland sei damit Vorreiter. 95 Prozent der Stromzähler müssen per Gesetz bis 2022 "smart" sein. Im Burgenland werde man diesen Prozentsatz 2020 erreichen.

Von APA Red. Erstellt am 03. Dezember 2018 (11:14)
Energie Burgenland
Geschäftsführer Netz Burgenland GmbH: Ing. Mag. Johann Wachtler und Ing. Peter Sinowatz

Der neue Zähler wird am Platz des alten installiert. Ein Umbau des Zählerkastens ist dabei laut Netz Burgenland nicht nötig. Außerdem fallen weder Staub noch Verschmutzungen an. Die Kosten dafür sind bereits in den Netzgebühren enthalten, hieß es in einer Aussendung.

Bis dato sind die südlichsten Bezirke Jennersdorf und Güssing im Großen und Ganzen bereits abgeschlossen. Der Bezirk Oberwart ist etwa zur Hälfte abgeschlossen, die andere Hälfte ist aktuell in Bearbeitung. Die Bezirke Oberpullendorf, Mattersburg und Eisenstadt-Umgebung sind zu einem überwiegenden Teil für nächstes Jahr geplant. Der letzte fertiggestellte Bezirk wird im Jahr 2020 aller Voraussicht nach Neusiedl am See sein.

Der Smart Meter soll den Vorteil bringen, dass der Stromverbrauch kontrolliert und das Nutzverhalten optimiert werden könne. Die jährliche Vor-Ort-Zählerablesung werde laut Netz Burgenland überflüssig. Unter jenen Kunden, die bereits auf Smart Meter umgestellt wurden, gibt es sowohl jene, die die Zusatzfunktion wählen, als auch Kunden, die nur eine jährliche Ablesung wünschen. Deren Prozentsatz sei allerdings relativ gering, so eine Unternehmenssprecherin.