Hilfswerk nimmt bei "Nurse Power"-Challenge teil.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 20. April 2020 (13:16)

Es ist geradezu Ironie des Schicksals, wenn ausgerechnet im heurigen „Jahr der Pflege“ medizinisches- und Pflegepersonal gegen eine weltweite Pandemie anzukämpfen hat. Als ob der Job ohne Covid-19 nicht belastend und fordernd genug wäre, stellt die gegenwärtige Situation eine zusätzliche Herausforderungen dar.

In solchen Zeiten kommt es aber immer auch – vorallem in sozialen Netzwerken – zu Phänomenen, die Solidarität ausdrücken und trotz des Social Distancing den Zusammenhalt einer Berufsgruppe unter Beweis stellt. So passiert auch auf Initiative der ARGE Junge Pflege aus der Steiermark, die mit Challenge Nurse Power „Zeig deine Stärke in der Corona-Zeit“ darauf hinweisen möchte, dass das Pflegepersonal trotz erschwerter Bedingungen zu diesem Beruf steht.

Ob man sich nun einen Anker – wie bei Popeye - auf den Unterarm malt, sich Gänseblümchen auf die Augenbrauen drapiert oder sich einfach so zeigt wie man ist, ausgepowert – aber stets einsatzbereit, die Damen des Burgenländischen Hilfswerks machen bei dieser Challenge gerne mit und unterstreichen damit eindrücklich: "Wir haben die Kraft – wir sind für euch da, wir kümmern uns um euch!"

Und was spielte sich noch in den Seniorenpensionen des Burgenländischen Hilfswerk ab?

Seniorenpension Draßmarkt
Es ist extrem wichtig, den Bewohnern in den Seniorenheimen trotz einer Ausnahmesituation einen geregelten Alltag zu vermitteln und sie am Jahreskreis teilnehmen zu lassen. Auch wenn es um das Ernten des selbst angebauten Schnittlauchs im hauseigenen Garten geht.

Das würzige Kraut kommt schließlich in der Küche des Seniorenheims zum Einsatz. Da gaben sich die Amen natürlich besondere Mühe. Wer es nicht so erdig mag, für den bietet die neu angeschaffte Motorik-Decke viele Möglichkeiten sich handwerklich zu betätigen.

Güttenbach
DGKP Waltraud Halper hat eine alte Winterarbeit aufleben lassen – das Federnschleissen. Wie man auf den Fotos sieht, waren alle mit Eifer bei der Sache. Ganz wichtig: Diese Arbeit kann nur bei geschlossen Fenstern und Türen absolviert werden, ansonsten hätte es ausgesehen wie bei Frau Holle. Aber nichts passiert, Kollegin Waltraud hatte daheim kleine Pölster genäht, die die Schleisserinnen befüllten und als Andenken behalten werden konnten.

Purbach
Wenn ihr uns nicht besuchen könnt, so schicken wir euch ein Foto von uns, dachten sich die BewohnerInnen in der Hilfswerk-Seniorenpension Purbach. Soll heißen – macht euch keine Sorgen – uns geht´s gut – und Liebe Grüße!