IV kritisiert Quarantäneregeln bei Grenzübertritt. Die von der Bundesregierung am Mittwoch angekündigten Lockerungsmaßnahmen betreffend Corona stießen bei der Industriellenvereinigung (IV) Burgenland zum Teil auf Kritik: Dass dabei schrittweise vorgegangen wird, sei zu begrüßen.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 02. Dezember 2020 (17:58)
Manfred Gerger, Präsident IV Burgenland
Julia Mezgolits

"Allerdings sind die Quarantäneregelungen zu den Grenzübertritten deutlich überzogen. Der grenzüberschreitende Güter - und Personenverkehr muss sichergestellt werden", stellte der Präsident der IV Burgenland, Manfred Gerger, in einer Aussendung fest.

"Es geht um die Minimierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schadens. Insbesondere die Mitarbeiter in der Burgenländischen Industrie und der vielen vor- und nachgelagerten Unternehmen haben bewiesen, dass sie mit den sehr herausfordernden Bedingungen gelernt haben, umzugehen", argumentierte Gerger.

"Neben dem Schutz unserer Mitarbeiter müssen wir daher alles dafür tun, um Lieferketten so gut es geht aufrechtzuerhalten und den grenzüberschreitenden Güter- und Personenverkehr sicherzustellen", betonte Gerger, der "pragmatischere Lösungen" zur Verkürzung von Quarantänezeiten und bei den Teststrategien fordert.