„Schlankerer“ Tourismus-Verband. Statt 15 gibt es drei Regionalverbände. Didi Tunkel will das Burgenland als „Radfahr-Bundesland Nummer Eins“ positionieren.

Von Richard Vogler. Erstellt am 04. März 2021 (05:12)
Didi Tunkel ist seit einem halben Jahr Geschäftsführer des Burgenland Tourismus.
Richard Vogler

Seit dem 1. September 2020 ist Didi Tunkel als Burgenland-Tourismus-Geschäftsführer im Amt. Im Rahmen einer Pressekonferenz zog er seine erste „Halbjahresbilanz“ mit Rück- und Ausblick.

Die internen Strukturen wurden analysiert und geändert. „Es gab keinen Marketing- und IT-Leiter. Mit Thomas Wagner und Markus Pfeffer haben wir nun sehr kompetente Leute in diesem Bereich“, so Tunkel.

Das neue burgenländische Tourismusgesetz ist seit dem 19. Februar in Kraft. Ein Part davon betrifft die Umstrukturierung der Tourismusverbände. „Das Burgenland braucht keine 15 kleinstrukturierten Tourismusverbände. Mit der Reduzierung auf drei Tourismusverbände – Nordburgenland, Mittelburgenland-Rosalia und Südburgenland – können wir viel effizienter handeln“, meint Tunkel, wobei die Geschäftsführung demnächst ausgeschrieben wird. Ziel für die Zukunft sei, das Burgenland als „Radfahr-Bundesland Nummer Eins“ zu positionieren. Die Radwege werden komplett evaluiert, bei der Infrastruktur gibt es diesbezüglich Nachholbedarf. Die Ladestruktur für E-Bikes muss verbessert werden und es hat etwa Beschwerden gegeben, wonach es auf einer 40 Kilometer langen Strecke während der Hochsaison nichts zu essen und trinken gab.“

Weitere Vorhaben von Tunkel: Der Fokus auf den Inlandsmarkt, eine Digitalisierungs-Offensive, Stärkung der Attraktivität von Jobs im Tourismus, eine Privatzimmer-Offensive und die Evaluierung des Bonustickets.