Wintertourismus im Aufwind. Die aktuellen Zahlen der Statistikabteilung des Landes Burgenland belegen, dass es in den Wintermonaten November bis Februar mehr Gäste in das Burgenland gezogen hat. Schwierig erweist sich die Situation in Jennersdorf aufgrund der Schließung eines Hotels.

Von Nina Sorger. Erstellt am 04. April 2017 (14:42)
zVg

614.235 Nächtigungen und somit um 2,1% mehr als im Vorjahreszeitraum wurden von Anfang November bis Ende Februar gezählt. Erfreulich hierbei ist die beinahe flächendeckende positive Entwicklung der Regionen.
 

In Jennersdorf, wo vergangenes Jahr ein Hotel geschlossen hat, fiel das Minus mit 28% extrem hoch aus. In den vier Berechnungsmonaten verringerte sich die Zahl der Nächtigungen um 12.504 auf 32.105.

„Für die gesamte Region Jennersdorf wäre es wichtig, eine Folgelösung für das geschlossene Hotel zu finden. Neben den direkten Arbeitsplätzen sind es auch Zulieferbetriebe, die aufgrund der fehlenden Gäste Umsatzeinbußen beklagen, was in weiterer Folge zum Verlust von Arbeitsplätzen führen könnte“ so Landesrat Petschnig, der mit Sorge in den südlichsten Teil unseres Landes blickt.

Das Ergebnis aus Jennersdorf drückt auch auf die Gesamtentwicklung im Burgenland: Den Februar 2017 isoliert betrachtet, wurden mit 142.728 Nächtigungen um 2.853 weniger erzielt als im Vorjahresmonat. Ohne das Jennersdorfer Ergebnis würde das Burgenland weiterhin auf seinem Erfolgsweg bleiben.