WK Burgenland fordert „Freiheit für Nasenbohrer“. Was vor Corona als schlechtes Benehmen galt, soll nun den Menschen alte Freiheiten wiederbringen. Spartenobmann Tury fordert, dass mit den sogenannten Nasenbohrer-Tests neben der Gastronomie auch Kultur- und Sportveranstaltungen frei zugänglich sind.

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 20. Februar 2021 (09:49)
WK Burgenland

Derzeit werden die Schüler wöchentlich mit den Nasenbohrer-Test vor Schulbeginn getestet, mit 1. März werden auch fünf dieser Tests kostenlos und regelmäßig jedem Bürger zur Verfügung gestellt. 

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Von Seiten der Wirtschaftskammer Burgenland kommt nun die Forderung, dass dieser Test auch als Eintrittskarte für Gastronomie, Hotels, Kultur und auch im Sportbereich gilt. Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft: „Diese Test sind gratis, einfach zu bedienen und für Jedermann einfach zu bekommen. Wer einen solchen tagesaktuellen negativen Test hat, soll sich wieder frei bewegen dürfen. Diese Tests sollen die künftigen Eintrittskarten für Gastronomie, Hotels, Kultur und auch im Sportbereich sein. Kurz gesagt, wir fordern ‚Freiheit für Nasenbohrer‘!“ Ebenso wie die Nasenbohrer-Tests würden auch die üblichen PCR-Tests und eine Corona-Impfung den Zugang zu allen Bereichen ermöglichen. FFP2-Masken, Abstandhalten und Hygiene bleiben weiter aufrecht.

Tury: „Die Teststrategie braucht Anreize. Es sollte ein individueller, persönlicher Vorteil aus den Corona-Tests resultieren - das steigert die Akzeptanz der Tests. In unserer Sparte wäre dieser Vorteil eben die Rückkehr der Normalität im Bereich Gastronomie, Hotels, Kultur und Sport.“  Dass man durch mehr testen auch mehr Infizierte herausfiltert, die man sonst nicht finden würde, sollte nicht dazu verleiten, bei Öffnungsschritten zu zögern.

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Tury abschließend: „Mit ein bisschen Nasenbohren gewinnen die Menschen so ein großes Stück Wohlbefinden zurück und wir machen einen großen Schritt in Richtung Normalität!“