Prognose im Burgenland: Ernte unterm Schnitt. Landwirtschaftskammer prognostiziert für heuer schlechte Getreideernte; Bilanz des Agrarhandels selbst ist noch ausständig.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 29. Juli 2021 (04:22)
Erste Bilanz - Prognose im Burgenland: Ernte unterm Schnitt
Sorgenvolle Mienen. LK-Präsident Nikolaus Berlakovich und sein Vize Werner Falb-Meixner. Foto: LWK/Hettlinger
LWK/Hettlinger

Tiefe Temperaturen im Frühjahr, lang anhaltende Trockenheit sowie Unwetter und Hagel haben der heurigen Getreideernte schwer zugesetzt, – eine erste Bilanz präsentierte kürzlich die Landwirtschaftskammer Burgenland.

Erste Bilanz - Prognose im Burgenland: Ernte unterm Schnitt
Sorgenvolle Mienen. LK-Präsident Nikolaus Berlakovich und sein Vize Werner Falb-Meixner. Foto: LWK/Hettlinger
LWK/Hettlinger

Demnach wird für heuer eine „stark unterdurchschnittliche“ Getreideernte erwartet. Experten gehen im Burgenland von rund 270.000 Tonnen aus, damit liege man „weit“ unter dem Vorjahr (311.000 Tonnen), wie Landwirtschaftskammer (LK)-Präsident Niki Berlakovich ausführte.

Bei der stärksten Getreidekultur, Winterweizen, wird mit einer Ertragsmenge von 182.000 Tonnen gerechnet, um zehn Prozent weniger als 2020; bei der Wintergerste gebe es mit 23.500 Tonnen sogar um mehr als 40 Prozent weniger Ertrag.

Auch im Biobereich sei die Ernte „unterdurchschnittlich“, – die Hoffnungen würden generell noch auf den Herbstkulturen liegen, heißt es. Der Agrarhandel selbst hat seine Bilanz für morgen, Freitag, angekündigt.