Burgenland-Tourismus auf Rekordkurs. 2019 könnte Rekordjahr 2017 überholen. Zuwächse bei Ankünften und Übernachtungen, wieder mehr Gäste aus Deutschland.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 05. Dezember 2019 (05:22)
Hannes Anton: „Radkampagne mit Österreich Werbung ist voll aufgegangen.“
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Alexander Petschnig: „Das Burgenland ist auf dem Weg hin zu einer Ganzjahresdestination.“
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Der Trend der vorangegangenen Monate ging auch im Oktober weiter. Die Zahl der Ankünfte stieg auf 86.347, jene der Übernachtungen um mehr als 8.000 auf 225.173. Das Burgenland entwickle sich hin zu einer Ganzjahresdestination, zeigt sich Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) erfreut.

Was das gesamte Sommerhalbjahr (Mai bis Oktober) betrifft, konnten die Ankünfte um mehr als fünf Prozent auf 734.647 gesteigert werden, die Übernachtungen um über drei Prozent auf 2.105.494. „Ein Plus von über 38.000 bei den Ankünften und beinahe 60.000 bei den Übernachtungen im Sommerhalbjahr legen eindrucksvoll die Potentiale des heimischen Tourismus dar“, betont Petschnig. Bei den Top-Fünf-Gemeinden im Oktober hatte Bad Tatzmannsdorf die Nase vorn, für das Sommerhalbjahr wird die Liste von Podersdorf angeführt.

Den Zeitraum von Jänner bis Oktober betreffend liege man bei den Ankünften mit einem Plus von 4,7 Prozent (plus 43.800) hinter Niederösterreich und Wien an guter dritter Stelle, freut sich Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Hannes Anton.

Erstmals seit zehn Jahren habe man auch wieder einen Zuwachs bei Gästen aus Deutschland geschafft ( plus 5,4 Prozent, absolut: plus 20.024). Wesentlich dazu beigetragen hätten Werbeaktionen wie die Deutschland-Radkampagne, sind Anton wie auch Petschnig überzeugt. Noch deutlichere Steigerungen – bei Ankünften wie auch Nächtigungen – gab es bei Gästen aus dem asiatischen und osteuropäischen Raum.