AK warnt davor, krank in die Arbeit zu gehen

Erstellt am 26. Jänner 2023 | 03:14
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Symbolbild
Foto: Dan74/shutterstock.com
90 Prozent waren schon krank im Job. Disziplin lässt eher wieder nach.
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Corona hat nur kurzfristig Sensibilisierung gebracht, eine aktuelle Online-Umfrage der AK-Wien mit 7.412 Teilnehmern zeigt, dass „Präsentismus“ nach wie vor Saison hat: Nicht aus Nachlässigkeit, sondern wegen eines gewissen Drucks gehen viele auch krank arbeiten.

Präsentiert wurde die Studie von Ines Stilling und Ludwig Dvořák, sie fordern einen verstärkten Kündigungsschutz; auch dürfe Homeoffice im Krankheitsfall nicht „missbraucht“ werden.

Zur Disziplin im eigenen Interesse ruft auch die AK im Burgenland immer wieder auf: Wer krank in die Arbeit geht, schade womöglich nicht nur Kolleginnen und Kollegen, sondern vor allem sich selbst. „Wer viel leistet, muss sich auch in Ruhe auskurieren können“, so Präsident Gerhard Michalitsch.