Wirtschaftskammer Burgenland: 3,5 Mio. ausbezahlt . Für den Corona-Härtefallfonds sind bei der Wirtschaftskammer Burgenland bis heute Mittag 4.034 Anträge eingegangen. Bereits 3,5 Mio. Euro wurden rasch und unbürokratisch überwiesen, teilt Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth mit.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 07. April 2020 (13:25)

Seit 27. März können burgenländische Selbständige Anträge für den Corona-Härtefallfonds bei der Wirtschaftskammer Burgenland einreichen. 96 Prozent der bislang 4.034 Anträge - in Summe 3,5 Mio. Euro - wurden umgehend bearbeitet und auch überwiesen. „Ein eigenes Team der Wirtschaftskammer Burgenland ist hier auch am Wochenende im Einsatz, um für eine rasche Abwicklung und Überweisung zu sorgen“, so Präsident Nemeth.

Für die zweite Phase des Härtefall-Fonds (Start am 16.4.) werden die Mittel nun auf 2 Mrd. Euro aufgestockt. „Dabei wurden wesentliche Forderungen der Wirtschaftskammer berücksichtigt. So wird zum Beispiel der Kreis der Bezieher ausgeweitet, sodass deutlich mehr Unternehmerinnen und Unternehmer Geld aus dem Fonds erhalten”, betont Nemeth. 

Konkret wird mit einem Zuschuss von max. 2.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate der Verdienstentgang für Selbstständige mit 0-9 Mitarbeiter – gesamt mit bis zu 6.000 Euro - abgefedert.

Nemeth: „Die Wirtschaftskammer wickelt als operativer Dienstleister den Härtefall-Fonds für die Bundesregierung ab. Wir haben unsere Erfahrungen aus den ersten Tagen der Abwicklung rückgemeldet und wichtige Verbesserungen für die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land erreichen können. Einmal mehr verweist der WKB-Präsident in diesem Zusammenhang auf die vielen Hilfsmaßnahmen für die heimischen Betriebe: „Wir haben jetzt Hilfs- und Unterstützungspakete für alle Betriebsgrößen. Für Großbetriebe, KMU und Kleinstbetriebe: rasche Ersthilfen, Kurzarbeit, Stundungen, Garantien für Kredite, Zuschüsse für Umsatzentgänge und fehlende Einnahmen. In Summe stellt die Bundesregierung 38 Mrd. Euro zur Verfügung.

Für die burgenländische Wirtschaft wird damit ein Volumen von rd. 600 Mio. Euro an Unterstützung für Kurzarbeit, Garantien und Zuschüssen möglich. „Die Vielzahl an Instrumenten soll allen Betroffenen so rasch wie möglich, so unbürokratisch wie möglich und vor allem auch angepasst an den jeweiligen Bedarf helfen“, so Nemeth abschließend.