Lokaljournalismus auf Schloss Esterházy: „So nahe ist niemand dran“

Erstellt am 29. September 2022 | 04:19
Lesezeit: 2 Min
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Tagung auf Schloss Esterházy. NÖ-Pressehaus-Geschäftsführer Michael Ausserer, FH-Geschäftsführer Georg Pehm, Studiengangsleiter IMK Michael Roither, BVZ-Geschäftsführer und Chefredakteur Markus Stefanitsch (v.l.).
Foto: FH Burgenland
Medienszene diskutierte auf Einladung der FH in Eisenstadt über Stärken und Herausforderungen.
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Das Alter spielt in diesem Fall kaum eine Rolle – ob jünger oder älter, nahezu jeder und jede interessiert sich für das Geschehen vor der Haustür. Unter diesem Gesichtspunkt wurden im Rahmen einer Fachtagung Effektivität und Qualitäten des Lokaljournalismus erörtert und diskutiert, ebenso wie dessen Weg in die (noch digitalere) Zukunft und aktuelle Herausforderungen.

Gültigkeit hat die eingangs genannte Beobachtung allemal; sie stammt direkt aus einer Studie der Fachhochschule Burgenland. Als Nachfolge-Veranstaltung der „Regio Media“ richtete die FH die Tagung zusammen mit dem Medienfachverlag Oberauer aus. „So nah wie unsere Lokalmedien bei den Menschen sind, so nahe ist niemand dran“, fasste Michael Roither, Leiter des Masterstudienlehrgangs Information, Medien und Kommunikation, zusammen. Den „nachhaltigen Einsatz“ für Studierende wie für den Medienbereich unterstrich FH-Geschäftsführer Georg Pehm.

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„Hundert kluge Köpfe“. Vorträge und Networking im entspannten Rahmen.
Foto: Foto FH Burgenland

Unter dem Titel „L100“ waren „hundert kluge Köpfe“ eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern mitzumachen. Das Ambiente des Schlosses wurde bewusst als Rahmen fürs Netzwerken und Durchdenken neuer Lösungen gewählt. Zum Input renommierter Vortragender aus dem deutschsprachigen Raum tauschten sich führende Medienköpfe zu Themen wie Recherche, Branding, Innovationen oder Strukturen aus. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Österreichischen Medienakademie und dem Land Burgenland.