Von Süd nach Nord und wieder zurück: Neue Landesbusse in Planung

Erstellt am 29. Juli 2022 | 05:41
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8427873_bvz30mwverkehrsbetriebe3sp.jpg
Verkehrsbetriebe. Landesrat Heinrich Dorner (M.) mit einem Teil des Teams. Der Südburgenlandbus hat kürzlich die 1.000er-Marke bei den Fahrgastzahlen überschritten. Bald wird ausgeweitet.
Foto: Landesmedienservice
Ab 2023 sind Linien des Landes Burgenland zwischen den Bezirks-Hauptstädten unterwegs. Personal wird schon fleißig rekrutiert.
Werbung

Eine Busfahrt von Oberwart nach Eisenstadt – und vor allem die Rückfahrt – kann schon bis zu drei Stunden dauern. Das „alte Problem“ der Nord-Süd-Verbindungen will man seitens des Landes nun lösen: Ein neues Konzept der Bus-Achsen soll kommendes Jahr die Bezirke miteinander verbinden.

Zusätzlich zu den bestehenden Angeboten schaltet sich das Land mit seinem Tochterunternehmen damit verstärkt in den Linienverkehr ein. Was mit Verbindungen von Güssing und Oberwart nach Graz sowie nach Wien – ab Herbst auch nach Wiener Neustadt – schon läuft, soll es Pendlerinnen und Pendlern künftig ermöglichen, ohne allzu lange Warte- und Fahrtzeiten durch die Landesteile zu kommen.

Nun wird verstärkt nach Fahrerinnen & Fahrern gesucht

Das von Landesrat Heinrich Dorner im Rahmen der Verkehrsstrategie bereits angekündigte Konzept wird derzeit erarbeitet. Obwohl man vonseiten des Landes auf mögliche Kooperationen mit privaten Anbietern verweist, wie etwa beim geplanten flexiblen Angebot „Burgenland mobil“, wird die Kritik aus der Privatwirtschaft Thema bleiben.

Seitens der Wirtschaftskammer wurde, wie berichtet, bereits in der Vergangenheit geklagt, dass einem die Landes-Verkehrsbetriebe nicht nur im Geschäftsfeld, sondern auch bei der Personalsuche in die Quere kommen würden.

Tatsächlich wird für die großen Pläne nun verstärkt nach Fahrerinnen und Fahrern gesucht. Aber, wie Verkehrsbetriebe-Chef Wolfgang Werderits festhält, sind vor allem auch Quer- und Neueinsteiger willkommen: Die Ausbildung bekommen sie kostenlos.