Konjunkturumfrage: Bergauf mit Bremse. Die Konjunkturumfrage für das dritte Quartal 2017 zeigt Aufschwung, aber auch den Mangel an Fachkräften.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 01. November 2017 (04:00)
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Informierten. IV-Burgenland Präsident Manfred Gerger und Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl präsentierten die Konjunkturumfrage.Bruckner
Vanessa Bruckner

Der Wachstumskurs der burgenländischen Industrie ist positiv. Das hört und liest man natürlich gerne. Die Erwartungen für die Zukunft sind allerdings nur gedämpft optimistisch. Grund dafür: Es mangelt nach wie vor an geeigneten Fachkräften.

Deshalb sprach der Präsident der Industriellenvereinigung Burgenland (IV), Manfred Gerger, bei der Präsentation der Konjunkturumfrage für das dritte Quartal 2017 auch von einem „Aufschwung mit Stolpersteinen“.

„13 Prozent der Unternehmen wollen neue Mitarbeiter einstellen, 66 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Beschäftigungsstand aus“, so IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl über die guten Nachrichten der aktuellen Umfrage. Die weniger gute Nachricht: 90 Prozent der befragten 38 heimischen Industrieunternehmen sprechen von einem sehr starken bis leichten Fachkräftemangel.

„Das wird auch in den nächsten zwei, drei Jahren so bleiben bis hin zu stark ansteigen. Und das ist ein zusätzlicher Hemmschuh für weitere Investitionen“, so Gerger, der auf eine rasche Einigung bei der Regierungsbildung auf Bundesebene hofft und diese in die Pflicht nimmt, Betriebe zu entlasten und „längst fällige Reformen“ umzusetzen.