AVITA: „Investition gesichert“. Der geplante Ausbau der AVITA-Therme und des -Hotels ist laut Land gesichert. Landesrat Alexander Petschnig: „Direkt-Investition in das Südburgenland.“

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 26. Januar 2018 (12:45)
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Landesrat Alexander Petschnig
Land Burgenland

Wie die BVZ berichtete, sorgte der geplante Ausbau der AVITA-Therme und des -Hotels für Aufregung. Grund waren rechtliche Bedenken zur Förderung (siehe hier). Jetzt präsentiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) als „gemeinsame Kraftanstrengung“ mit bestehenden Kommanditisten eine Lösung.

Die Quintessenz der getroffenen Einigung sieht laut Petschnig so aus, dass anstelle einer Förderung von 900.000 Euro – gegen diese Maßnahme gab es immer wieder rechtliche Bedenken – nun Eigenkapital der AVITA um besagte Summe erhöht wird. 300.000 Euro werden durch das Land über Petschnig, 600.000 Euro durch weitere Kommanditisten zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Generalversammlung wurde der Betrag seitens einiger Kommanditisten sogar um weitere 285.000 Euro aufgestockt. Damit stehen nunmehr knapp 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

„Das Südburgenland liegt mir besonders am Herzen und mit Bad Tatzmannsdorf als nächtigungsstärkster Gemeinde war es klar, dass wir hier eine Lösung gefunden werden musste“, so Petschnig „.Allerdings ist es nicht akzeptabel, den burgenländischen Steuerzahler zur Kasse zu bitten! Beides haben wir nunmehr geschafft.“ Harald Zagiczek, Geschäftsführer der Wirtschaft Burgenland GmbH (WiBuG) zur Lösung: „Ich begrüße sehr, dass das Land als Eigentümer der WiBuG Eigenmittel für die Aufstockung der Kommanditbeteiligung am AVITA Resort bereitstellt, das zeigt ein großes Bekenntnis zum Unternehmen." 

Auch der Geschäftsführer des AVITA Resort, Peter Prisching, begrüßt die Entscheidung. Einer Investition in die „südburgenländische Vorzeigetherme“ stehe nun nichts mehr im Wege