"60plusTaxi" fährt bereits in 100 Gemeinden. Im Burgenland ist bereits in 100 Gemeinden das "60plusTaxi" unterwegs. Ältere Menschen können mittels eines Schecks, den sie von der Gemeinde erhalten, ein Taxi benützen. Die Kommunen übernehmen dabei einen Teil der Kosten. Die 2008 mit Unterstützung der Landesregierung gestartete Aktion soll das bestehende Mobilitätsangebot ergänzen.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 19. August 2019 (16:44)
APA (Hochmuth)
Symbolbild

Als hundertste Kommune ist Wimpassing an der Leitha nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss in das Projekt eingestiegen. "Die individuelle Mobilität älterer Menschen zu unterstützen, bedeutet auch, ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern", sagte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag. Gleichzeitig leiste das "60PlusTaxi" - ebenso wie Discobus und Jugendtaxi - auch einen unverzichtbaren Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Als Zahlungsmittel dienen jeweils mit fünf Euro dotierte "60plus-Schecks", die von den teilnehmenden Gemeinden ausgegeben werden. Die Aktivierung erfolgt durch einen Gemeindestempel. Wie viele Schecks an die ältere Bevölkerung ausgegeben werden sowie ob und in welcher Höhe ein Eigenanteil verrechnet wird, liege im Ermessen der Gemeinde, erläuterte Patrick Poten von der Taxiinnung in der Wirtschaftskammer Burgenland.

Der Scheck sei nach Ausgabe durch die Gemeinde im ganzen Burgenland gültig und könne für eine Fahrt bei jedem burgenländischen Taxiunternehmen als Zahlungsmittel verwendet werden. Gemeinden, die bei der Aktion mitmachen, erhalten einen fünfprozentigen Preisnachlass durch die Taxiunternehmen bei Rechnungslegung, so Poten. Der Trägerverein "Mobiles Burgenland" wird seit 2011 auch von Raiffeisen als Partner der Aktion unterstützt.