Landesholding gliedert BVOG aus. Rechnungshof hatte „bankähnliche Finanzgeschäfte“ kritisiert. Jetzt wurde die Vermögensverwaltung ausgegliedert.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 01. August 2018 (04:38)
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Symbolbild

Die „Burgenländische Landesholding Vermögensverwaltungs GmbH & Co OG“, kurz BVOG, stand 2016 im Mittelpunkt eines Berichtes des Landesrechnungshofes. Die Prüfer kritisierten damals die Finanzgeschäfte in Höhe von 225 Millionen Euro, bei denen Kredite an das Land und landesnahe Betriebe vergeben wurden.

Wie jetzt im Amtsblatt bekannt gemacht wurde, lagert die Landesholding Burgenland die Verwaltung der BVOG aus: Somit übernimmt die „Vermögens- und Beteiligungsverwaltung Burgenland GmbH“ als Landes-Tochter die Verwaltung jener Mittel, die den anderen Landes-Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Mit der Auslagerung komme man den Empfehlungen des Rechnungshofes nach, so ein Sprecher der Landesholding auf BVZ-Anfrage. Die Geschäftsführung übernimmt im Rahmen seiner Tätigkeit im Landesdienst mit Christoph Kaltenbacher der provisorische Leiter im Referat Beteiligungen und Controlling.