„Pipesense“ soll Gasleitungen überwachen. Wie bleiben unsere Erdgas-Leitungen sicher? Mit dem Projekt „Pipesense“ soll das mit Hilfe mitverlegter Lichtwellenleiter untersucht werden. Netz Burgenland ist Teil des Forschungsprojekts.

Erstellt am 24. Februar 2020 (13:18)
Netz Burgenland

Netz Burgenland, die Infrastruktur-Tochter der Energie Burgenland, nimmt an dem Forschungsprojekt „Pipesense“ teil. Neben anderen Netzbetreibern und der Österreichischen Vereinigung für das Gas und Wasserfach (ÖVGW) ist auch die TU Graz Partner des Vorhabens. Das Projekt untersucht die Möglichkeit, für Erdgasleitungen gefährliche Einflüsse durch Baggerarbeiten, Bohrungen oder Hangrutschungen mit Hilfe von mitverlegten Lichtwellenleitern zu untersuchen.

Netz Burgenland

Dabei kommen zwei verschiedene Messsysteme zum Einsatz, die bleibende Deformationen und kurzzeitige Ereignisse erfassen. Untersuchungen dazu fanden auch im Burgenland statt. Konkret wurden Messungen im Bereich des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf an der Hochdruck-Leitung Wilfleinsdorf – Parndorf durchgeführt. „Ziel war es, weitere Referenzsignale für eine Schärfung der Analysemöglichkeiten zu schaffen“, erklärt Peter Sinowatz, Geschäftsführer der Netz Burgenland.

Netz Burgenland Geschäftsführer Mag. Florian Pilz, MSc und Dir. Ing. Peter Sinowatz
Netz Burgenland

„Im Bereich der Erdgashochdruckleitung wurden daher Bagger-Arbeiten und Rammsondierungen durchgeführt sowie Bohrungen im Nahebereich der Leitung vorgenommen“, ergänzt sein Geschäftsführer-Kollege Florian Pilz. In weiterer Folge ist angedacht, ein Produkt für die Überwachung von Leitungsinfrastrukturen mittels mitverlegter Lichtwellenleiter zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.