Öffentlicher Verkehr im Südburgenland wird ausgebaut. Das Land Burgenland will den öffentlichen Verkehr im Südburgenland ausbauen. Ab 2. März werden bestehende steirische Busverbindungen ins Burgenland verlängert, berichtete Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Freitag.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 21. Februar 2020 (14:09)
Steirische Busverbindungen werden ins Burgenland verlängert
Symbolbild

Man wolle damit die Situation der Pendler, die in der Steiermark arbeiten, verbessern. Geplant seien zusätzlich beschleunigte Expressbusse aus Oberwart und Güssing nach Graz.

Konkret werden die Linien X31 und X41, die bisher innerhalb der Steiermark von Graz nach Hartberg und Fürstenfeld führten, bis Oberwart beziehungsweise Güssing verlängert. Das sei eine erste "kurzfristig umsetzbare Lösung", betonte Doskozil. Die Expressbusse sollen zusätzlich im zweiten Halbjahr 2021 eingeführt werden.

Diese Lösung sei in Kooperation mit der steirischen Landesregierung entstanden. "Nach dem einjährigen Probebetrieb werden wir überprüfen, wie die Pendler das Angebot angenommen haben, um den zukünftigen Betrieb optimal an die Bedürfnisse anzupassen", betonte Doskozil.

Derzeit würden etwa 2.240 Burgenländer aus dem Bezirk Oberwart und 1.400 Personen aus dem Bezirk Güssing in die Steiermark pendeln. In Zukunft will das Land auch eine burgenländische Linie in Richtung Graz forcieren. "Das Ziel ist es, die Fahrtzeiten zu kürzen", sagte Doskozil.