Neuer Obmann für Burgenländischen Müllverband. Bei einer außerordentlichen Vollversammlung wählte der BMV einen neuen Obmann: Michael Lampel folgt in dieser Funktion auf Markus Szelinger, der das Amt seit November 2013 innehatte.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 08. Mai 2019 (10:43)
BMV
Der neue Obmann Michael Lampel (2.v.l.), Stellvertreter Josef Korpitsch (r.) und Geschäftsführer Johann Janisch (l.) bedankten sich beim scheidenden Obmann Markus Szelinger.

In Raiding wählte der Burgenländische Müllverband (BMV) im Rahmen einer außerordentlichen Vollversammlung einen neuen Obmann: Markus Szelinger, Bürgermeister von Stadtschlaining, wird nach fünfeinhalb Jahren abgelöst von Michael Lampel. Mit 97 Prozent Zustimmung wurde Lampel, Bürgermeister in Neufeld an der Leitha, zum Obmann gewählt.

Michael Lampel ist seit 2007 auch Vorstandsmitglied im BMV. In seiner neuen Funktion will er nun versuchen, "den anstehenden Herausforderungen der burgenländischen Abfallwirtschaft offensiv zu begegnen", heißt es. Mittel- und langfristig gehe es darum, die Abfallwirtschaft an moderne rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen anzupassen. Die Basis dafür, wird in einer Aussendung des BMV betont, wurde durch das neue Abfallwirtschaftsgesetz gelegt, das vor kurzem beschlossen wurde. Durch die gesetzliche Neufassung werde der operative Handlungsspielraum für den Burgenländischen Müllverband "abgesichert".

Neue regionale Sammelstellen

Die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen soll nun in Angriff genommen werden. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Errichtung regionaler Abfallsammelstellen gerichtet. „Durch diese wichtige Weiterentwicklung werden die Sammelstellen des Landes in ihrer Bedeutung für die ökologische Abfallwirtschaft noch weiter gestärkt. Die geordnete Übernahme garantiert die ökologische Verwertung der gesammelten Altstoffe und dadurch eine weitere Steigerung der Effizienz der Altstoffsammlung im Burgenland“, so der neue BMV-Obmann Lampel in einer ersten Stellungnahme.