Erster Ressourcenpark geht in Heiligenkreuz in Betrieb. In nur einem Jahr Bauzeit ist die erste Regionale Abfallsammelstelle in Heiligenkreuz entstanden. Drei Millionen Euro wurden investiert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 01. Oktober 2020 (04:37)
Eröffnet. Drei Millionen Euro wurden in den Ressourcenpark samt Regionaler Abfallsammelstelle investiert (Foto rechts). Johann Janisch, Michael Lampel, Rudolf Haider, Markus Szelinger und Josef Korpitsch vom BMV/UDB freuen sich über die Fertigstellung (Foto links).
UDB

„Mit dem Ressourcenpark eröffne der BMV/UDB nicht nur ein Stück Modernität, sondern setzt den entscheidenden Schritt in ein neues Zeitalter der burgenländischen Abfallwirtschaft“, sagt UDB-Geschäftsführer Rudolf Haider. Nach nur einem Jahr Bauzeit geht mit 1. Oktober der „Ressourcenpark Heiligenkreuz“ in Betrieb, eine Regionale Abfallsammelstelle (RAS) inklusive Umladestation für Siedlungsabfälle.

Die Komplexität der getrennten Sammlung von Abfällen verlange eine entsprechende Infrastruktur für höhere Trennschärfe, garantiere aber im Gegenzug bessere Vermarktbarkeit sortenreiner Altstoffe. Dafür wurde bauseits großzügig vorgesorgt. „Überall dort, wo die Getrenntsammlung nicht nur gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern auch in der Vermarktung wirtschaftliche Vorteile bringt, dort wird sie in Zukunft auch praktiziert“, so UDB-Geschäftsführer Markus Szelinger.

Eröffnet. Drei Millionen Euro wurden in den Ressourcenpark samt Regionaler Abfallsammelstelle investiert (Foto rechts). Johann Janisch, Michael Lampel, Rudolf Haider, Markus Szelinger und Josef Korpitsch vom BMV/UDB freuen sich über die Fertigstellung (Foto links).
UDB

Die Kunden können Fraktionen wie Sperrmüll, Altholz, Alteisen, Bauschutt, Flachglas, Karton, Kunststoffe, etc. komfortabel im Freien entladen – asphaltiert, beschildert, markiert, überdacht mit oder ohne Plateauwagen. Den Haushalten von Heiligenkreuz, Eltendorf, Inzenhof, Jennersdorf, Kleinmürbisch, Mogersdorf, Neustift, Weichselbaum und Tschanigraben steht somit ab sofort die burgenlandweit modernste Abfallsammelstelle zur Verfügung, mit langen und flexiblen Öffnungszeiten sowie bestens geschultem Personal und Elektrotransportern zum Ausleihen.

Zusätzlich wurde eine 930 Quadratmeter große Rundbogenhalle für die Umladung von Hausmüll aus den Bezirken Jennersdorf und Güssing errichtet. „Dahinter stehen sowohl wirtschaftliche wie auch ökologische Überlegungen: Die Effizienzsteigerung in der Abfallsammlung erzielen wir dadurch, dass unsere Pressmüllsammelfahrzeuge kürzere Distanzen bis zur Umladung zurücklegen“, so Szelinger.