Förderung für Photovoltaik-Anlagen mit Wärmepumpen. Der burgenländische Ökoenergiefonds fördert ab 15. Oktober Photovoltaikanlagen in Kombination mit Wärmepumpen. 500.000 Euro wird das Land dafür bereitstellen. Seit seiner Gründung hat der Fonds circa 19.000 Burgenländer für den Einsatz alternativer Energien gefördert. Rund 33 Millionen Euro wurden ausgeschüttet, sagte Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) bei einer Pressekonferenz am Montag.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 07. Oktober 2019 (13:27)
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Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe sei "sehr zukunftsträchtig", man wolle diese daher mit einem "besseren Förderanreiz versehen", betonte Florian Hofstetter, der am Montag zum neuen Administrator des Ökoenergiefonds bestellt wurde. Einen Aufschlag wird es geben, wenn zusätzlich noch Speichersysteme zur Anwendung kommen. Während Photovoltaikanlagen mit acht Kilowatt-Peak bisher mit rund 3.275 Euro gefördert wurden, werden es künftig rund 4.800 Euro sein. Die Förderung läuft bis 30. September 2020.

Mit der Sonderförderaktion zum Ölkesseltausch, die es seit Anfang des Jahres gibt, zeigte sich Landesrätin Eisenkopf zufrieden. Es würden bereits 91 Anträge vorliegen. Die Aktion laufe noch bis Jahresende, eine Verlängerung sei aber nicht ausgeschlossen. Der Ökoenergiefonds, der sich 2008 konstituiert hat, habe sich jedenfalls als "wichtiger Motor für den burgenländischen Klimaschutz" etabliert.