Cerutti ist neuer Thermenchef in Lutzmannsburg. Aus 37 Bewerbern wurde Werner Cerutti als neuer Leiter der Sonnentherme in Lutzmannsburg ausgewählt.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 21. Juni 2017 (03:41)
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Führungswechsel. Werner Cerutti leitet ab 1. Juli die Sonnentherme.
BVZ, Grabner

420.000 Gäste in der Sonnentherme, 95.000 Nächtigungen und eine Zimmerauslastung von 85 Prozent im Thermenhotel Sonnenpark: Unter diesen Voraussetzungen tritt am 1. Juli der neue Geschäftsführer des Resorts seinen Dienst an und folgt somit Harald Zagiczek nach. Der 54-jährige Werner Cerutti hat sich unter 37 Bewerbern durchgesetzt. Seine touristische Karriere führte ihn unter anderem in die Schweiz, nach Monaco, Deutschland, Miami und Kroatien.

Als gelernter Koch und Restaurantfachmann, der später Abschlüsse in internationaler Betriebswirtschaft und als akademischer Tourismusmanager erwarb, begann Cerutti auf verschiedenen Kreuzfahrtschiffen zu arbeiten und war maßgeblich an der Entwicklung der Marke AIDA, das Clubschiff, beteiligt. Zuletzt leitete er die Losinj Hotels & Villas Gruppe in Kroatien mit sechs Hotels in der Vierstern- und Fünfstern-Kategorie und war dabei für die Führung von 900 Mitarbeitern, 3.500 Betten, 500.000 Nächtigungen und einen Umsatz von rund 55 Millionen Euro verantwortlich.

"Das sehr Gute noch besser machen“

„Die Sonnentherme und das Hotel Sonnenpark sind Best practice-Beispiele. Hier gilt es, das sehr Gute noch besser machen“, so Cerutti. „Internationalisierung des Tourismus heißt, dass wir im Burgenland Persönlichkeiten brauchen, die internationale Erfahrung haben“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl bei der Präsentation des Geschäftsführers. Und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig meinte: „Aufgrund seiner bisherigen Erfolge bin ich davon überzeugt, dass wir den perfekten Kandidaten gefunden haben, der neue Impulse in das Resort sowie die Tourismusregion bringen wird.“

Eine der ersten Herausforderungen sei die Umsetzung der geplanten Investitionen in die Attraktivität und Erweiterung des Resorts. Die Rede ist von Maßnahmen in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro, die in Modulen realisiert werden sollen. Pläne gibt es, diese müssen noch durch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung unterlegt und mit dem neuen Geschäftsführer abgestimmt werden.