Zukunftskompass bei Tourismusforum: „2022+“. Beim Tourismusforum präsentierte man einen Zukunftskompass für das Land. Ziel: Mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 18. April 2018 (06:05)
BVZ
Strategisch. Tourismuslandesrat Alexander Petschnig, Profilerin Patricia Staniek, Landeshauptmann Hans Niessl und Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Hannes Anton.

Die Sonne soll im Burgenland auch in Zukunft hell strahlen – vor allem, wenn es um den heimischen Tourismus geht. Dafür haben 85 Experten aus der burgenländischen Branche die sogenannte „Strategie 2022+“ ausgearbeitet, die der Tourismusbranche künftig als Kompass dienen soll.

Hauptziele darin: mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze und eine Forcierung des Ganzjahrestourismus. Präsentiert wurde das Konzept, welches von der Landesregierung bereits beschlossen wurde, beim Tourismusforum in Hannersdorf. Rund 200 Gäste aus Politik, Kultur und Tourismus folgten der Einladung vom Geschäftsführer der Burgenland Tourismus GesmbH, Hannes Anton, der betonte, dass die Wertschöpfung wichtiger sei als die Zahl der Nächtigungen. Sie soll bis 2022 um 25 Prozent steigen, die Zahl der Arbeitsplätze demzufolge um 20 Prozent.

Vor allem wolle man mit Genussurlauben sowie dem Burgenland als „Kraft- und Energietankstelle“ noch mehr Gäste gewinnen. Landeshauptmann Hans Niessl dazu: „Die Strategie 2022+ macht deutlich, dass wir große Chancen und enormes Potenzial besitzen.“

Auch Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) blickt positiv in die Zukunft: „Kultur, Natur, Kulinarik und unsere Thermen - die Stärken des Burgenlandes sind bekannt. Wir haben viel investiert und wollen diese Investitionen jetzt als Rückenwind nutzen.“