"Ernüchternde" Erntebilanz 2021 der LK Burgenland. Die Landwirtschaftskammer Burgenland hat das Erntejahr 2021 "ernüchternd" bilanziert. Tiefe Frühlingstemperaturen, lang anhaltende Trockenheit sowie Unwetter - laut Schätzungen seien die Ergebnisse deutlich unter jenen des Vorjahres, erklärte Kammerpräsident Nikolaus Berlakovich am Mittwoch.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 21. Juli 2021 (14:41)
Wiese Acker Grenze Grundstück
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NOEN, Symbolbild

"In Summe sind die Getreideanbauflächen gegenüber 2020 um 6,5 Prozent (rund 4.000 Hektar) zurückgegangen. Dabei weist die stärkste Frucht, der Winterweizen, einen Rückgang von 8,2 Prozent auf. Die Fläche von Wintergerste ist um 42,1 Prozent gesunken. Grund dafür ist auch das Fehlen eines zugelassenen Pflanzenschutzes. Extreme Rückgänge verzeichnet der Winterraps mit einem Minus von 13 Prozent", so Berlakovich. Zuwächse bei der Fläche verzeichnen hingegen Soja (+11 Prozent) und Mais (+6 Prozent).

Im Vergleich zu 2020 falle die Ernte dieses Jahr stark unterdurchschnittlich aus: "Während 2020 über 311.000 Tonnen Getreide geerntet wurden, liegt die heurige Ernte mit geschätzten 270.000 Tonnen weit unter der des Vorjahres", erklärte der Kammerpräsident.