Großer Schaden für Weinbau im Mittelburgenland. Die Unwetter am vergangenen Wochenende haben im Mittelburgenland für rund eine Million Euro Schaden in der Landwirtschaft gesorgt. Besonders betroffen war der Weinbau, dem heuer bereits Spätfrost Ende April zugesetzt hatte

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 03. August 2021 (11:44)
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Insgesamt liegt der Schaden durch Frost, Hagel, Sturm und Überschwemmung heuer bereits bei 7,1 Millionen Euro, betonte Günther Kurz, Landesleiter der Hagelversicherung, am Dienstag in einer Aussendung.

Der Hagel am Wochenende habe "mit voller Wucht mitten ins Herz des Blaufränkischlandes" getroffen, sagte Kurz. Trauben seien "regelrecht zerhäckselt" und Weingärten verwüstet worden, betonte Franz Strass vom Weinbauverein Horitschon. Teilweise sei die Arbeit eines ganzen Jahres zerstört. In den Unwettern sieht die Hagelversicherung ein "eindeutiges Anzeichen für den rasant fortschreitenden Klimawandel". Eine Entspannung sei vorerst nicht in Sicht, erfahrungsgemäß dauere die Hagelsaison bis Mitte September.